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(23.09.2019) Johannes Eberhardt neuer Mitarbeiter am Münzkabinett, Staatliche Museen zu Berlin


(23.09.2019) Johannes Eberhardt neuer Mitarbeiter am Münzkabinett, Staatliche Museen zu Berlin

Seit September 2019 ist Dr. Johannes Eberhardt neuer wissenschaftlicher Mitarbeiter am Münzkabinett.

Nach einem Studium der Geschichtswissenschaft und Musikerziehung und einem Magister Artium als Historiker an der Universität Erfurt, wurde Johannes Eberhardt dort im Jahr 2014 mit der Dissertation ‚Musikkultur in der griechisch-römischen Spätantike‘ promoviert. Hatte die Numismatik schon im Studium eine Rolle gespielt, so steht sie seit über fünf Jahren im Mittelpunkt seiner wissenschaftlichen und beruflichen Tätigkeiten. Zunächst führte ihn das Herzog-Ernst-Stipendium an das Forschungszentrum Gotha, wo er Münzthemen der Barockzeit bearbeitete. Mit dem Münzkabinett ist er seit 2015 verbunden, zunächst in einem DAI-Postdoktoranden-Stipendium und dann, nach achtzehnmonatiger Tätigkeit als akademischer Mitarbeiter in einem numismatischen Projekt an der Universität Freiburg, ab Oktober 2018 als Wissenschaftlicher Museumsassistent i. F. am Münzkabinett. Neben der gedruckten Dissertation ‚Ungezähmte Musen. Musikkultur in der griechisch-römischen Antike‘ (Münster 2018), erschienen Aufsätze und Beiträge zu numismatischen Themen. Gegenwärtig befindet sich eine gemeinsam mit Wolfgang Steguweit verfasste Monographie zu der Bildhauerin Heide Dobberkau im Druck. Als Band 18 der Reihe ‚Das Kabinett‘ wird sie die von ihnen kuratierte nächste Sonderausstellung ab 22. November im Bode-Museum flankieren. Die von Johannes Eberhardt betreuten Bestände betreffen die Neuzeit seit der Renaissance, darunter das historische Archiv der Münze Berlin, die Papiergeldsammlung, die Münzprägung in Brandenburg-Preußen und die Medaillenkunst bis zur Gegenwart. Ein weiteres Aufgabenfeld ist die Fortentwicklung der numismatischen Fachbibliothek. Johannes Eberhardt nimmt zur Nachwuchsförderung Lehraufträge bei den Historikern an der Humboldt-Universität wahr.



Bernhard Weisser

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