Der 1950 gegründeten Numismatische Kommission der Länder in der Bundesrepublik Deutschland gehören Vertreter der einzelnen Bundesländer sowie Fachgebietsverteter für verschiedene Teilgebiete der Numismatik an. Die Kommission setzt sich als wissenschaftliche Organisation der Bundesländer für die Förderung und Aufarbeitung der Münz- und Geldgeschichte und für die Münzfunderfassung in Deutschland ein. Ein wichtiges Projekt ist der Münzfundkatalog Mittelalter/Neuzeit mit derzeit über 20.000 erfassten Funden. Der Kommission angegliedert sind die Stiftung zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, die den Walter-Hävernick-Preis für Numismatik für herausragende akademische Abschlussarbeiten vergibt, und die Gitta-Kastner-Forschungsstiftung, die sich der Erforschung der neueren deutschen Kunstmedaille nach 1871 unter Einschluss der Künstlerbiografien widmet.

Nachrichten

24.04.2019

Stellenausschreibung des Berliner Münzkabinetts

Im Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz ist ab 23. September 2019 die Stelle einer/eines wissenschaftlichen Mitarbeiter*in (m/w/d), Entgeltgruppe 13 TVöD, unbefristet zu besetzen.
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21.03.2019

Ausstellung und Kolloquium in Halle (Saale) zum 800. Todestag von König Levon I. von Armenien

Mit einer Ausstellung im Kunstmuseum Moritzburg und einem Kolloquium in der Leopoldina wird an das armenischen Königreich im staufischen Outremer erinnert.
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