Der 1950 gegründeten Numismatische Kommission der Länder in der Bundesrepublik Deutschland gehören Vertreter der einzelnen Bundesländer sowie Fachgebietsverteter für verschiedene Teilgebiete der Numismatik an. Die Kommission setzt sich als wissenschaftliche Organisation der Bundesländer für die Förderung und Aufarbeitung der Münz- und Geldgeschichte und für die Münzfunderfassung in Deutschland ein. Ein wichtiges Projekt ist der Münzfundkatalog Mittelalter/Neuzeit mit derzeit über 20.000 erfassten Funden. Der Kommission angegliedert sind die Stiftung zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, die den Walter-Hävernick-Preis für Numismatik für herausragende akademische Abschlussarbeiten vergibt, und die Gitta-Kastner-Forschungsstiftung, die sich der Erforschung der neueren deutschen Kunstmedaille nach 1871 unter Einschluss der Künstlerbiografien widmet.

Nachrichten

22.11.2019

Tagung "Visual Languages of Ancient Coins" am 29. und 30. November in Frankfurt am Main

Im Rahmen des Frankfurter NUMiD-Teilprojekts findet am 29./30.11.2019 ein internationales Kolloquium statt, auf dem verschiedene Aspekte des "Lokalen" in der antiken Münzprägung in den Blick genommen werden. Tagungsort: Goethe-Universität Frankfurt, Campus Westend I.G. Farbenhaus, Eisenhower Saal, Norbert-Wollheim-Platz 1, 60323 Frankfurt am Main.
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11.10.2019

Peter Berghaus 1919-2019. Gedenkkolloquium in Münster am 20. November

Zu Ehren von Peter Berghaus, „one of the most eminent numismatists of this century“ (so Philip Grierson 1986 im ersten Band der „Medieval European Coinage“) , dessen Geburtstag sich am 20. November 2019 zum 100. Mal jährt, findet im LWL-Museums für Kunst und Kultur / Westfälischen Landesmuseums, seiner alten Wirkungsstätte, ein Gedenkkolloquium statt.
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