Der 1950 gegründeten Numismatische Kommission der Länder in der Bundesrepublik Deutschland gehören Vertreter der einzelnen Bundesländer sowie Fachgebietsverteter für verschiedene Teilgebiete der Numismatik an. Die Kommission setzt sich als wissenschaftliche Organisation der Bundesländer für die Förderung und Aufarbeitung der Münz- und Geldgeschichte und für die Münzfunderfassung in Deutschland ein. Ein wichtiges Projekt ist der Münzfundkatalog Mittelalter/Neuzeit mit derzeit über 20.000 erfassten Funden. Der Kommission angegliedert sind die Stiftung zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, die den Walter-Hävernick-Preis für Numismatik für herausragende akademische Abschlussarbeiten vergibt, und die Gitta-Kastner-Forschungsstiftung, die sich der Erforschung der neueren deutschen Kunstmedaille nach 1871 unter Einschluss der Künstlerbiografien widmet.

Nachrichten

19.08.2019

Stellenausschreibung Münzkabinett Berlin

Am Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz ist ab dem 1. November 2019 die Stelle einer/eines wissenschaftliche/-n Museumsassistentin/-assistenten (in Fortbildung) (m/w/d), für die Dauer von zwei Jahren, zu besetzen. Die Bewerbung muss bis zum 9. September 2019 eingegangen sein.
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13.06.2019

Workshop "Digitale Objekt- und Bildwissenschaften in der Klassischen Archäologie"

Am 28. und 29. Juni veranstaltet die Universität des Saarlandes (Fachrichtung Altertumswissenschaften der Philosophische Fakultät) einen Workshop über die Perspektiven der digitalen Archäologie (unter Einbeziehung auch der Numismatik).
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