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ING Münzfundkomplexe
Mixnitz, Schatzfund (FK/ING 102585)
Klassifikation:
Schatzfund (genau datiert)
Anzahl
130 (ca. (geschätzt))
Anmerkung Anzahl:
Bevor der Fund wissenschaftlich bearbeitet werden konnte, wanderte er durch mehrere Hände. Der Fund könnte also unvollständig sein.
Epoche:
Mittelalter und Neuzeit
Verbergungszeit(punkt)
um 1250
Auffindezeitpunkt
bis 1922
Fundort:
Mixnitz
Staat:
Österreich
Land:
Steiermark
Landkreis:
Politischer Bezirk Bruck-Mürzzuschlag
Amtliche Gemeinde:
Pernegg an der Mur
Gemarkung:
Mixnitz (KG)
Georeferenzierter Ort:
Verortungsstufe
ADM3 (third-order administrative division - a subdivision of a second-order administrative division)
Polygon GeoJSON:
Geodaten kopieren
Zitierlink:
https://www.numismatische-kommission.de/item/f41d1388-b122-4211-82ef-2c1e0b2cb34c
Wo gefunden
Sogenannte Drachenhöhle (Drachenloch).
Inhalt
Der Fund wurde vielleicht / wohl unvollständig erfasst.
Dworschak / Friedinger 1923:
6 bis dato unbekannte Typen von Hohlpfennigen (Brakteaten), 4 Typen mit "Fischgrätenrand":
1. Leopardierter Löwe nach rechts, über dem Rücken Turn mit Ringel, über dem Haupt eine Rosette. Frischgrätenrand. (ca. 40 Stück).
2. Weltlicher Herr, halb rechts gewandt, im lockigen Haar einen Stirnreif, aus dem mittleren Turm eines dreitürmigen Torgebäudes wachsend; mit der Rechten pflanzt er seine Fahne an dem einen und mit der Linken einen Wappenschild mit der Schrägbinde an dem zweiten Seitenturm auf. Fischgrätenrand. (ca. 30 Stück).
3. Drei Türme, der breite mittlere Turm trägt eine Stange, die sich nach oben fächerartig verbreitert. Über den beiden Seitentürmen links und rechts von der Stange je ein männliches und weibliches Brustbild, im Profil einander zugekehrt. Offenbar von gleicher Hand wie Nr. 2, mit der auch das männliche Porträt in der Charakteristik vollkommen übereinstimmt. Fischgrätenrand. (Anzahl?).
4. Reiter mit Stirnreif nach rechts, auf der Rieherbeize, in der Linken die Zügel, in der Rechten einen Falken. Fischgrätenrand (Anzahl?).
5. Zwei leopardierte Löwen, auseinanderstrebend, Kopf frontal, darüber zwei einander zugekehrte Vögel (Adler?), in der Mitte ein Gefäß, dem eine Blume entwächst. Fischgrätenrand (Anzahl?).
6. Zwei aufsteigende leopardierte Löwen, Kopf frontal, durch Kreuzstange getrennt. Fischgrätenrand. (Anzahl?).
7. Königsbrustbild von vorne, links davon halber Adler, rechts Rosette, in Wulstkreis; der Rand weist schriftartige Zeichen auf (etwa 8 Stück).
8. Wachsender Doppeladler, darunter Kopf von vorne, stark gekerbter Wulstrand (etwa 30 Stück).
9. Samson mit dem Löwen ringend, gekerbter Wulstrand. (Anzahl?).
Vorschläge: Münzherr: Herzog Hermann von Baden, österreichische Brakteaten. Nr. 7: Statthalter Otto von Eberstein.
Keine gesicherte Zuweisung der Stücke. Vielleicht Österreichisches Interregnum (1246-1251).
Dworschak 1928:
Fischgrätenbrakteaten: österreichisch. Perlrandbrakteaten: Wladislaus.
Buchenau 1924:
Wenzel I., Wladislaus, Ottokar II., mährische Brakteaten.
Walla 1938:
teilweise nach mährischem Muster in Österreich geprägte Münzen, von Wladislaus oder Hermann.
Koch 1959: außerösterreichische Provenienz.
Literatur (Freitext):
H. Buchenau, Eine österreichisch-mährische Streitfrage. Mit Beiträgen zur Münzkunde Böhmens und Oberschlesiens. In: Blätter für Münzfreunde Jg. 59, 1924, Nr. 9 (fortl. Nr. 535; September), S. 138-143.
F. Walla, Ob Waldislaus, der ältere Bruder Ottokars II., in Österreich geprägt hat oder nicht?. In: Mitteilungen der Numismatischen Gesellschaft in Wien, Band I (XVII a. F.), 1937-1938, Nr. 3 (Februar 1938), S. 21-22.
R. Friedinger-Pranter, Eine österreichisch-mährische Streitfrage. In: Numismatische Zeitschrift 59, 1926, S. 71-74.
F. Dworschak, R. Friedinger, Ein Brakteatenfund aus Steiermark (Brakteaten des österr. Zwischenreiches?). In.: Numismatische Zeitschrift 56, 1923, S. 19-24, Tafel VII.
F. Dworschak, Münzfunde in österreichischen Höhlen, in: Speläologisches Jahrbuch VII. / IX., 1928, S. 79-81, Tafel VI.; S. 80. Tf. VI, Fig. 1
Fundakten ING. - Funddaten ING.
Literatur (GVK):
Koch, Bernhard Grundzüge einer mittelalterlichen Währungsgeographie Österreichs, 1959, S. 64 GVK
Grossmannová, Dagmar Denáry a brakteáty na Moravě ve 2. polovině 13. století, = Deniers and Bracteates in Moravia in the second half of the 13th century, Brno, 2015, S. 212 GVK
Verbleib
Wien, Kunsthistorisches Museum, Münzkabinett
Fundschlüssel
BDA, Maßnahmen-Nr.: 60030
Objekttyp:
ING Münzfundkomplexe
Besitzende Institution / Datengeber:
Universität Wien, Institut für Numismatik und Geldgeschichte
Regest in ("alten") Fundkatalog-Akten vorhanden?:
nein
Datensatz angelegt am:
2015-04-10T00:00:00
Zuletzt geändert am:
2025-01-08 09:32:22+00
In Portal übernommen am:
2026-02-03T07:12:56+01:00

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