Hinweis: Um die korrekte Darstellung der Seite zu erhalten, müssen Sie beim Drucken die Hintergrundgrafiken erlauben.
Zurück zur Übersicht
NK Münzfundkomplexe
Malterdingen, Schatzfund (FK/NK 5105)
Klassifikation:
Schatzfund (genau datiert)
Anzahl
5711 (erfasst, ursprünglich mehr)
Anmerkung Anzahl:
fast vollständig erfasst, nur wenige Exemplare wurden vor der Bearbeitung verschenkt
Epoche:
Mittelalter und Neuzeit
Verbergungszeit(punkt)
1280 - 1300
Auffindezeitpunkt
1946
Fundort:
Malterdingen
Staat:
Deutschland
Land:
Baden-Württemberg
Land (alt):
Baden
Landkreis:
Landkreis Emmendingen
Amtliche Gemeinde:
Malterdingen
Verortungsstufe
PPLA4 (seat of a fourth-order administrative division - )
Polygon GeoJSON:
Geodaten kopieren
Zitierlink:
https://www.numismatische-kommission.de/item/eb06cc30-413a-4234-883f-fb6c6f2160be
Wo gefunden
in einem Bauernhaus, in 150 cm Tiefe
Wobei gefunden
bei der Erneuerung eines Torpfosten
Hülle
Gefäß
Hülle (Bemerkung):
irden, zerstört, nicht erhalten
Inhalt
Brakteaten (5102 Exemplare) von (I. Breisgau:) Zähringen, Herzogtum, Berthord IV. (1152-1186?), Dünnpfennig (rückblickender Löwe (?) n.l.) (1 Exemplar), unklarer Prägeherr (ca. 1175-1200), Adlerpfennig (stehend n.l. rückblickend) (1 Exemplar), unklarer Prägeherr, Breisgaugruppe, Mzst. Freiburg oder Villingen, Adlerpfennig (schreitend n.l. mit gespreizten Flügeln) (2 Exemplare), Adlerpfennig (stehend n.l. mit gespreizten Flügeln) (3 Exemplare), unklarer Prägeherr (um 1200), Mzst. Freiburg oder Villingen, Adlerpfennig (stehend n.l. mit Stern) (14 Exemplare), Adlerpfennig (stehend n.l. mit Stern) (1 Exemplar), Adlerpfennig (stehend n.l.) (5 Exemplare), unklarer Prägeherr (Anfang 13. Jh.), Löwe mit Menschenkopf n.l. (63 Exemplare), Breisgauer Gruppe, vermutlich 12. Jh., Struwelkopfpfennig (frontaler Kopf mit gestrichelter Haarwolke, zwischen Stern und Kreuz) (30 Exemplare), vermutlich frühes 12. Jh., zweiseitiger Struwelkopfpfennig (frontaler Kopf, ein Strich der Länge nach übers Gesicht laufend; Revers: Spuren der gleichen Prägung) (1 Exemplar); Zähringer oder Nachfolger, Breisach?, 1200-1250, Kopf mit Kranz n.r., davor Ringel und Kreuzstab (1 Exemplar), Kopf mit Kranz n.l., davor Punkt und Kreuzstab (1 Exemplar); Zähringer (?), Breisgau-Gruppe, Breisach, Anfang 13. Jh., Löwenpfennig (Löwe n.l.) (1 Exemplar); Freiburg, Grafen, 1218-1327, Mzst. Freiburg oder Villingen, Adlerpfennig (Adler) (1 Exemplar), Adlerpfennig (Adler mit Perlenkrone) (1 Exemplar), Adlerpfennig (Adler, Schwanzfeder in Perlen endend) (3 Exemplare), Adlerpfennig (Adler) (3 Exemplare), Adlerpfennig (Adler) (1 Exemplar); Freiburg (?), Grafen, 2. H. 13. Jh., mit Punkten gekrönter Adler (4 Exemplare); Breisgau, vermutlich Gruppe Breisach, Krone im Perlkreis (1 Exemplar), um 1200-1250, Löwenpfennig (Löwe n.l.) (29 Exemplare), Löwenpfennig (Löwe n.l.); Breisgau oder Sundgau, unbekannter weltlicher Herr, um 1175-1200, frontales Gesicht, über der Stirn ein Kugelkreuz, unter Doppellinienbogen, beiderseits je ein sechsstrahliger Stern (3 Exemplare); Hachberg (vermutlich), Markgrafschaft, Lindwurmpfennig (Lindwurm n.l.) (3 Exemplare), 1. H. 13. Jh., Lindwurmpfennig (geflügelter Lindwurm n.r.) (1 Exemplar), Lindwurmpfennig (Lindwurm n.r.) (in großer Menge), Lindwurmpfennig (Lindwurm n.r., Schweif in einem Punkt endend) (in großer Menge, viele Varianten), Lindwurmpfennig (Lindwurm n.r., kleineres Format) (in großer Menge), Obol (Lindwurm n.r.) (1 Exemplar); Gruppe Breisach, Löwenpfennig (rückblickender Löwe n.r.) (8 Exemplare); Basel oder eine geistliche Münzstätte im Sundgau, Radpfennig (sechsspeichiges Rad) (44 Exemplare); II. Bodenseegebiet: Lindau, Stadt, 2. H. 13. Jh., frontales Brustbild des Königs zwischen Lindenblüte und Turm (1 Exemplar); III. Schweiz: Basel, Bistum, Luthold II. von Aarburg (1238-1249), frontales mitriertes Brustbild mit bogenförmigem Halsausschnitt und ringförmiger Mantelschließe ohne Perlen (Legende nennt den Bischofsnamen) (1 Exemplar), grob gezeichnetes mitriertes Brustbild (Legende nennt den Bischofsnamen) (1 Exemplar), mitriertes Brustbild mit bogenförmigem Halsausschnitt und ringförmiger Mantelschließe, beiderseits drei Perlen (6 Exemplare), mitriertes Brustbild mit breitem Brustabschnitt (2 Exemplare), frontales schlankes, mitriertes Brustbild, Halsabschnitt mit gekreuzten Linien abgeschlossen (2 Exemplare), schlankes, mitriertes Brustbild mit halbmondförmigem Halsabschnitt, darunter Mantelschließe zwischen je drei Perlen (1 Exemplar), schlankes, mitriertes Brustbild mit drapiertem, etwas längerem Brustabschnitt (4 Exemplare), mitriertes, bärtiges Brustbild mit kragenartiger Brustpartie (Legende nennt den Bischofsnamen) (3 Exemplare), mitriertes Brustbild mit halbmondförmigem Halsausschnitt, darunter ringförmige Mantelschließe (Legende nennt den Bischofsnamen) (1 Exemplar), Berthold II. von Pfirt (1246-1268), zwei durch ein Portal verbundene Türme, im Portal ein mitrierter Bischofskopf, darunter eine Mantelschließe (neben dem Portalkreuz: N-(spiegelverkehrtes S)) (1 Exemplar), zwei durch ein Portal verbundene Türme, im Portal ein mitrierter Bischofskopf, darunter eine Mantelschließe (neben dem Portalkreuz: (nach unten liegendes S)-N) (2 Exemplare), zwei Türme, dazwischen ein mitrierter Bischofskopf, am unteren Rand der Mitra vier Perlen (oben: (nach unten liegendes S) Kreuz N) (1 Exemplar), Heinrich III. von Neuenburg (1262-1274), frontales mitriertes Brustbild mit breiter, halbmondförmiger Mantelschließe (Legende: hE-NR) (2 Exemplare); Laufenburg, Stadt oder Grafen von Habsburg-Laufenburg, um 1300, Löwe n.l. (3 Exemplare), Löwe n.l. (5 Exemplare); Laufenburg?, Löwe n.l. (3 Exemplare), Löwe n.l. (1 Exemplar); Schaffhausen, Stadt, stehender Schafbock n.r., auf dem Rücken ein Haus mit Portal und spitzen Dach (2 Exemplare), 13. Jh., schreitendes Schaf n.r. mit erhobenem rechtem Vorderhuf, links darüber ein sechsstrahliger Stern (43 Exemplare), schreitendes Schaf n.r. mit erhobenem rechtem Vorderhuf, links darüber ein Kreuz (84 Exemplare); Zürich, Frauenabtei., Anfang 13. Jh., die Köpfe der Heiligen Felix und Regula janusartig verbunden (Legende: ZVRICH*) (2 Exemplare); IV. Elsass: Murbach, Abtei, 13. Jh., Turmgebäude zwischen Krummstab und Kreuzstab, darüber je ein breiter Ring (3 Exemplare), Turmgebäude zwischen zwei nach außen gewandten Krummstäben, an der Turmkrone ein Halbmond und ein Stern (3 Exemplare), Turmgebäude zwischen zwei Krummstäben, an der Turmkrone zwei Sterne (157 Exemplare), Murbach?, Abtei, Ende 13. Jh., auf einem zweibogigen Unterbau ein lockiger mitrierter Kopf, zwischen zwei Krummstäben (1 Exemplar); Pfirt, Grafschaft, Ulrich I. (1234-1275), Turm über zwei nach außen gewandten Köpfen zwischen zwei Lilienzeptern (26 Exemplare), Kopf und Turm zwischen zwei Schwertern (4 Exemplare); Doppelseitige Pfennige elsässischen Schlags (609 Exemplare) von Offenburg, königliche Münzstätte, Adlerpfennig (40 Exemplare), Adlerpfennige (17 Exemplare), einseitiger Adlerpfennig (15 Exemplare), Reiterdenar (1 Exemplar), Adlerpfennig (215 Exemplare), nach der Besitznahme durch das Bistum Straßburg (1247-1273), Adlerpfennig (224 Exemplare), Adlerpfennig (5 Exemplare), Mauertorpfennig (1 Exemplar); Straßburg, Bistum, Lammpfennig (5 Exemplare), Lammpfennig (einseitig geworden durch Kehrseitenstempel) (2 Exemplare), Mauertorpfennig (1 Exemplar), Mauertorpfennig (5 Exemplare), einseitiger Mauertorpfennig (14 Exemplare), Mauertorpfennig (10 Exemplare); Unbekannte Münzstätte, Radpfennig (5 Exemplare)
Literatur (Freitext):
Braun von Stumm, G., Colmarer Pfennige aus der Interregnumszeit, (Annuaire de la Société historique et littéraire de Colmar III) 1953, S. 29-36.; 29
Wielandt, F., Der Breisgauer Pfennig und seine Münzstätten, Numismatische Studien 2, Hamburg 1951, 2nd rev.: Karlsruhe 1976.; 45, 49, 53, 83, 94 f., 108-112
Holler, J., Ein bedeutender Fund schwäbisch-alemannischer Pfennige aus dem Breisgau, (Schweizerische Numismatische Rundschau 35) 1952/1953, S. 11-32, Taf. I-III.
Verbleib
München, Staatliche Münzsammlung, Karlsruhe, Badisches Landesmuseum
Objekttyp:
NK Münzfundkomplexe
Besitzende Institution / Datengeber:
Numismatische Kommission der Länder in der Bundesrepublik Deutschland
Regest in ("alten") Fundkatalog-Akten vorhanden?:
ja
Datensatz angelegt am:
2001-05-14T00:00:00
Zuletzt geändert am:
2025-11-04 14:38:56+00
In Portal übernommen am:
2026-02-25T09:04:45+01:00

Lorem Ipsum

Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet. Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet.


Suchfilter brücksichtigen

Zurück zur Übersicht