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(02.07.2014) 101 römische Münzen aus der württembergischen Kunstkammer


(02.07.2014) 101 römische Münzen aus der württembergischen Kunstkammer

Im Landesmuseum Württemberg in Stuttgart wird derzeit die Geschichte einer seiner wichtigsten Sammlungen intensiv erforscht, der Kunstkammer der Herzöge von Württemberg. Im Zuge der Untersuchungen werden auch die heute noch erhaltenen Stücke mit Objekten abgeglichen, die in handschriftlichen oder gedruckten Inventaren dokumentiert sind.

Zu diesen Dokumentationen zählt ein Verzeichnis mit Darstellungen von 101 römischen Münzen, das Daniel Moser im ausgehenden 17. Jahrhundert anlegte. Moser betreute die herzoglichen Sammlungen zwei Jahrzehnte lang, während seiner letzten Lebensjahre stand er als „Antiquarius“ der Kunstkammer vor.
Sein Buch über die Kupfermünzen der ersten zwölf römischen Kaiser enthält 101 Radierungen mit Ansichten der Vorder- und Rückseiten. Die Reihe beginnt mit Münzen des Octavian und endet mit einem Sesterz des Domitian.
Einem Drittel der Münzen, die bei Moser abgebildet sind, konnten Stücke im Stuttgarter Münzkabinett zweifelsfrei zugeordnet werden. Bei einem weiteren Drittel gab es mehrere Münzen, die zur Darstellung passten. Für das letzte Drittel schließlich war es nicht möglich, im Stuttgarter Münzkabinett ein Vergleichsstück nachzuweisen.

Die im Bestand noch erhaltenen Münzen werden in der Online-Präsentation „Kupfermünzen und Radierungen“ vorgestellt:
www.landesmuseum-stuttgart.de/sammlungen/digitaler-katalog/kupfermuenzen-und-radierungen/

Abbildungsnachweis: Landesmuseum Württemberg, Stuttgart, Fotos: Adolar Wiedemann und Württembergische Landesbibliothek Stuttgart, Signatur: Allg. G. oct. 3774
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